Ereignisbericht lesen

    



 Therapieentscheidende Frage wird zeitlich verz√∂gert gestelltRiskoeinschätzung
Bedeutung ⁄ Schweregradkeine Angabe / keine AngabeHäufigkeitkeine Angabe
Riskiko / Schwere: 4  ∼   Häufigkeit: 2
Rolle im Ereigniskeine Angabe / keine AngabeBerufserfahrungkeine Angabe
PatientenzustandPatient mit positiver Familienanamnese f√ľr KHK stellt sich mehr als 12 Stunden nach einem akuten Ereignis mit typischer Klinik im Sinne eines akuten Koronarsyndroms vor.
Wichtige BegleitumständeMehre √Ąrzte im privaten Umfeld des Patienten k√∂nnten die Aufmerksamkeit des Aufnahmearztes in Bezug auf die Routinefragen abgelenkt haben.
Fallbeschreibung

(Was, Warum, Kofaktoren, Maßnahmen, Verlauf, Epikrise)

Patient stellt sich in Notaufnahme vor und erz√§hlt sehr eindr√ľcklich von dem klinischen Zustand vor einer Woche und vom Vorabend. Die Hinweise f√ľr ein akutes Koronarsyndrom sind sehr hoch. Die Trop-T-Befunde sind nicht eindeutig, es zeigt sich auch kein Trop-T-Anstieg im Verlauf. Das EKG ist nicht eindeutig. Es unterbleibt zun√§chst allerdings die entscheidende Frage nach den aktuellen Beschwerden. Erst einige Zeit nach Aufnahme wird diese dann gestellt und der Patient r√§umt ein, dass er weiterhin trotz der ersten medikament√∂sen Ma√ünahmen deutlichen retrosternalen Druck hat. Erst darauf hin wird der Herzkatheterdienst informiert. In allen Gef√§√üarealen zeigen sich Koronarstenosen, in einem Versorgungsgebiet besteht eine Stenose, die dann auch rasch mit einem Stent behandelt wird. Schlagwörter
Kardiologie
Notaufnahme
Herzkatheterlabor
Labor
Herzinfarkt
Spezielle Befunde, Patientenunterlagen
Informationsfluss
Verständlichkeit / Ausdrucksweise
Koordination
Zuständigkeit
Leitlinien / SOPs
Was war besonders gut

(hat zur Abschwächung des Ereignisses oder zur Verhinderung geführt?)

Was war besonders ungünstig

(hat die Situation noch schlimmer gemacht)

Eigener Ratschlag Auch in "Sondersituationen" entscheidende Basis-Routine-Ma√ünahmen durchf√ľhren. Hier kann der Ausdruck der jeweils relevanten SOP unterst√ľtzend wirken, damit keine entscheidenden Dinge vergessen werden.
 Gedanken zur Analyse und zu Präventionsmöglichkeiten
 PaSIS-Analyse in einzelne Analyseeinheiten aufgegliedert
nur beschriebene Felder werden angezeigt

CRM Konzept
Beachte und verwende alle vorhandenen Informationen
Ein Aufnahmegespr√§ch sollte unvoreingenommen und mit offenen Fragen gef√ľhrt werden. So erh√§lt man viele Informationen, aus denen sich eine Diagnose ergeben kann. Um alle standardm√§√üigen Fragen abzuarbeiten k√∂nnen die hausinternen Checklisten sehr hilfreich sein.

CRM Konzept
Setze Prioritäten dynamisch
Bei einem Notfall werden sofort alle n√∂tigen Ma√ünahmen ergriffen wie z.B. Laor, EKG etc. Dies ist ohne Zweifel sehr wichtig, aber jede Untersuchung ist nur ein Puzzleteil zur Diagnosefindung. Ein wichtiger Teil bei der Diagnosestellung sollte immer auch das pers√∂nliche ausf√ľhrliche Gespr√§ch mit dem Patienten √ľber seine Beschwerden sein.

CRM Konzept
Kommuniziere sicher und effektiv - sag was Dich bewegt
Beim Aufnahmegespr√§ch empfiehlt es sich, sich an die hausinternen Checklisten zu halten. Dies ist eine zus√§tzliche Sicherheit, um auch im hektischen Routinebetrieb keine wichtigen Aspekte zu √ľbersehen.
 Hauptkategorien
 · 1 Analyseeinheit aus der Kategorie: Patient
 · 1 Analyseeinheit aus der Kategorie: Organisation
 · 1 Analyseeinheit aus der Kategorie: Kommunikation
 · 1 Analyseeinheit aus der Kategorie: Team und soziale Faktoren
Alle Kategorien
Beachte und verwende alle vorhandenen Informationen · Lenke Deine Aufmerksamkeit bewusst · Setze Priorit√§ten dynamisch · Re-evaluiere die Situation immer wieder (wende das 10-Sekunden-f√ľr-10-Minuten-Prinzip an) · Kommuniziere sicher und effektiv - sag was Dich bewegt · mentale, psychische Faktoren · Priorit√§ten, Fokus, strategische Ausrichtung · verbale Kommunikation · F√ľhrung / Koordination · 
 Maßnahmen zum Fallbericht
Maßnahme No. Diese Maßnahme ist nicht zum Lesen freigegeben.
Anhang No. 1Dieser Anhang ist nicht für die Öffentlichkeit freigegeben. Adobe Acrobat
Anhang No. 2Dieser Anhang ist nicht für die Öffentlichkeit freigegeben. Adobe Acrobat
Anhang No. 3Dieser Anhang ist nicht für die Öffentlichkeit freigegeben. Adobe Acrobat