Ereignisbericht lesen

    



 Patient mit DurchgangsysndromRiskoeinschätzung
Bedeutung ⁄ Schweregradgefährlich ⁄ kritisch / negatives BeispielHäufigkeitnur dieses mal
Riskiko / Schwere: 4  ∼   Häufigkeit: 2
Rolle im Ereigniskeine Angabe / keine AngabeBerufserfahrungmehr als 5 Jahre
PatientenzustandPatient nach größerer OP, Durchgangssyndrom, nicht orientiert
Wichtige Begleitumstände
Fallbeschreibung

(Was, Warum, Kofaktoren, Maßnahmen, Verlauf, Epikrise)

Patient mit Z.n. gro√üer OP, durchg√§ngig, klagte seit Tagen √ľber Bauchschmerzen, wurde auch in der Visite angesprochen. Daraufhin kam es nachts zum starken Erbrechen mit Geruch von Kot. Telefonische Info an den diensthabenden Arzt mit der Schilderung und dem Hinweis, dass der Patient seit mehreren Tagen keinen Stuhlgang hatte. Es wurde eine Kurzinfusion telefonisch gegen √úbelkeit angeordnet. Bei der Visite wurde ein Einlauf angeordnet, Patient wurde vom Allgemeinzustand immer schlechter. Es erfolgte nur eine unzureichende √úbergabe an den n√§chsten Bereitschaftsarzt. Der tats√§chliche Zustand des Patienten wurde untersch√§tzt. Nachdem es ihm immer schlechter geht, wird eine Verlegung in eine andere Klinik organisiert.

Schlagwörter
Chirurgie
Krankenhaus
Normalstation
Abdomen, GI-Trakt
Erbrechen
Durchgangssyndrom/Delirium
Organisationale Strukturen
Informationsfluss
√úbergabe
Was war besonders gut

(hat zur Abschwächung des Ereignisses oder zur Verhinderung geführt?)

Was war besonders ungünstig

(hat die Situation noch schlimmer gemacht)

Die Ernsthaftigkeit der Situation wurde nicht erkannt und keine weitere Unterst√ľtzung angefordert.
Eigener Ratschlag Pflegekr√§fte sollten ernst genommen werden. Da der Patient verwirrt war und sich nicht konkret √§u√üern konnte, w√§re hier eine genauere √úberpr√ľfung gut gewesen.