Ereignisbericht lesen

    



 Sedierung mit Propofol bei Kleinkind zur DiagnostikRiskoeinschätzung
Bedeutung ⁄ Schweregradgefährlich ⁄ kritisch / negatives BeispielHäufigkeitweniger als ein mal pro Jahr
Riskiko / Schwere: 5  ∼   Häufigkeit: 2
Rolle im EreignisPflegekraft / keine AngabeBerufserfahrungmehr als 5 Jahre
PatientenzustandKind unter 1 Jahr mit vermehrten Krampfanfällen.
Wichtige BegleitumständeKind hat < zwei Stunden zuvor Midazolam erhalten.
Fallbeschreibung

(Was, Warum, Kofaktoren, Maßnahmen, Verlauf, Epikrise)

Kind sollte zur diagnostischen Maßnahme mit Propofol sediert werden. Arzt titriert Propofol hoch. In der Folge kommt es schnell zur Apnoe. Das Kind muss manuell beatmet werden. Der Zustand des Kindes stabilisiert sich wieder.Schlagwörter
Pädiatrie
Krankenhaus
Medikamente / Substanzen / Infusionen
Über- Unterdosierung
Wechselwirkungen
nach / bei Interventionen
Kopf
Krampfanfall
Atemdepression
Was war besonders gut

(hat zur Abschwächung des Ereignisses oder zur Verhinderung geführt?)

Was war besonders ungünstig

(hat die Situation noch schlimmer gemacht)

Propofol zur Sedierung bei Kindern unter 1 Jahr, im Zusammenhang mit Krampfleiden und der vorangegangen Therapie mit Dormicum.
Eigener Ratschlag Sedierung bei kleinen Kindern überdenken (Propofol wurde in diesen Zusammenhang bis jetzt noch nicht für diesen Zwecke auf Station verwendet). Auch bei titrierter Gabe auf Dosierung achten.
 Gedanken zur Analyse und zu Präventionsmöglichkeiten
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