Ereignisbericht lesen

    



 Hygiene bei isolierten PatientenRiskoeinschätzung
Bedeutung ⁄ SchweregradGefahr für Personal / negatives BeispielHäufigkeitfast täglich
Riskiko / Schwere: 4  ∼   Häufigkeit: 4
Rolle im Ereignis / passivBerufserfahrungkeine Angabe
Patientenzustand
Wichtige Begleitumstände
Fallbeschreibung

(Was, Warum, Kofaktoren, Maßnahmen, Verlauf, Epikrise)

"2 Patienten, neben der Grunderkrankung mit dem Norovirus infiziert. Beide in einem Zimmer isoliert. Das Zimmer ist von au├čen gut gekennzeichnet mit Warnschild, Hygienehinweisen und Krankheitsinfomationen. Vor dem Zimmer ein Tisch mit gr├╝nen Einwegkittel, Einweghandschuhen und H├Ąndedesinfektionsmittel. Das Pflegepersonal benutzt die bereitgestellten Schutzartikel. Die Besucher werden vom Pflegepersonal h├Âflich in die Situation eingewiesen und nutzen ebenfalls die Schutzma├čnahmen. Alle freuen sich, als ""kleine gr├╝ne M├Ąnnchen"" der Ausbreitung der Infektion Einhalt gebieten zu k├Ânnen. Dann kommt der Arzt. Im wei├čen Dienstkittel. Ohne Handschuhe. Und legt einem Patienten einen Zugang. Und geht. Bei den Patienten, Pflegepersonal und Besuchern steht der Mund offen. Allen hat es die Sprache verschlagen. Dann wortloses Kopfsch├╝tteln. Sp├Ąter, beim Verlassen der Station, auf einem Tisch, liegt die hausinterne Klinikzeitung. Mit einem Bericht ├╝ber den neu berufenen Arzt f├╝r Hygiene, die neue eingestellte Hygienefachkraft und das neue Qualit├Ątsmanagment in diesem Bereich."Schlagwörter
Andere
Normalstation
Infektionen und Hygiene
Leitlinien / SOPs
Was war besonders gut

(hat zur Abschwächung des Ereignisses oder zur Verhinderung geführt?)

Die gute Kennzeichnung des Patientenzimmers und die ausf├╝hrliche Information durch das Pflegpersonal.
Was war besonders ungünstig

(hat die Situation noch schlimmer gemacht)

"Der ""sterile"" Arzt."
Eigener Ratschlag Die Schulung/Ausbildung f├╝r Hygiene im (Klinik)Kopf beginnen!