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 HĂ€matothorax nach Reanimation fĂŒhrt zu KreislaufinsuffizienzRiskoeinschätzung
Bedeutung ⁄ Schweregradkeine Angabe / keine AngabeHäufigkeitweniger als ein mal pro Jahr
Riskiko / Schwere: 4  ∼   Häufigkeit: 1
Rolle im EreignisArzt / Ärztin / keine AngabeBerufserfahrungkeine Angabe
PatientenzustandZustand nach kardiopulmonaler Reanimation bei Kammerflimmern. Kreislaufstillstand beobachtet, deshalb keine KĂŒhlung. VorĂŒbergehend war jedoch eine Herzdruckmassage notwendig gewesen. Über die nĂ€chsten Stunden zunehmende Kreislaufinsuffizienz, die mit einer ausgeprĂ€gten Erhöhung der Katecholamindosierung therapiert wird.
Wichtige BegleitumständeDer Abteilungsstandard - Röntgen-Thorax und Oberbauch-Sono nach Reanimation - wird unmittelbar nach Reanimation durchgefĂŒhrt. Hinweise auf eine Verletzung von Organen oder Blutung in eine der großen Körperhöhlen ergeben sich aus dieser Initialdiagnostik zunĂ€chst nicht.
Fallbeschreibung

(Was, Warum, Kofaktoren, Maßnahmen, Verlauf, Epikrise)

Patient nach cardiopulmonaler Reanimation mit Herzdruckmassage wird zunehmend kreislaufinstabil. Die initial durchgefĂŒhrten Untersuchungen - Röntgen-Thorax und Oberbauch-Sono - ergaben keine Hinweise auf Blutung oder Organverletzungen. Die Katecholamindosis wird im Verlauf der nĂ€chsten Stunden stark gesteigert. SpĂ€ter wird eine forcierte Volumentherapie eingeleitet. Im weiteren Verlauf wird ein großer HĂ€matothorax erkannt.Schlagwörter
Intensivmedizin
Intensivstation
Kreislaufinstabilit
Reanimation
Was war besonders gut

(hat zur Abschwächung des Ereignisses oder zur Verhinderung geführt?)

Was war besonders ungünstig

(hat die Situation noch schlimmer gemacht)

Eigener Ratschlag Auch bei initial unauffĂ€lligem Röntgen-Thorax oder Oberbauch-Sono ist bei einer zunehmenden Kreislaufinsuffizienz nach CPR an eine Blutung in eine der großen Körperhöhlen zu denken. AusgeprĂ€gte Erhöhungen der Katecholamindosen bei einem Intensivpatienten mĂŒssen dem zustĂ€ndigen Arzt vorgestellt werden, der den Patienten persönlich visitieren sollte.
 Gedanken zur Analyse und zu Präventionsmöglichkeiten
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