Ereignisbericht lesen

    



 Leerstehende (halbe) Stationen bei gleichzeitig Bettenmangel auf anderen Stationen, unzureichende BetreuungRiskoeinschätzung
Bedeutung ⁄ Schweregradärgerlich / negatives BeispielHäufigkeitfast täglich
Riskiko / Schwere: 5  ∼   Häufigkeit: 4
Rolle im EreignisArzt / Ärztin / aktivBerufserfahrungweniger als 5 Jahre
PatientenzustandSchwankend, zwischen einfach und "fast" gesund bis schwer krank.
Wichtige Begleitumstände
Fallbeschreibung

(Was, Warum, Kofaktoren, Maßnahmen, Verlauf, Epikrise)

Patienten werden als "Einschubbetten" auf Station gebracht bzw. m√ľssen auf dem Flur n√§chtigen, da das Krankenhaus nicht bereit ist mehr Kapazit√§t zu schaffen, welche r√§umlich vorhanden w√§re und laut Bettenschl√ľssel auch aufgestellt werden k√∂nnte - jedoch auch mit Personal ausgestattet werden m√ľsste. Konkret gibt es eine Stationsh√§lfte , die aktuell leer steht. Gleichzeitig wurden in mehreren Abteilungen die aufgestellten Betten reduziert. Dies geschah durch Umwandlung von 3 Bett - in 2 Bett Zimmer. Mit der Reduktion auf 2 Bett-Zimmer ging eine entsprechende (sogar √ľberm√§√üige) K√ľrzung der Pflegestellen einher. Aktuell werden diese "2 Bett" Zimmer fast dauerhaft mit 3 Betten belegt. Die Patienten k√∂nnen aber nicht ausreichend versorgt werden, da keine Pflegekr√§fte zur Verf√ľgung stehen. Eine sinnvolle Aufteilung der Stationen mit ausreichend Betten f√ľr jede Abteilung w√§re anzustreben! Besonders tragisch: Man m√∂chte als Tumorzentrum Erfolg haben und gute Arbeit leisten. Zu einem Tumorzentrum geh√∂rt aber mehr als ein guter Operateur. Insbesondre die pr√§- und postoperative Betreuung wird vom Patienten wahrgenommen und tr√§gt ma√ügeblich zu einer guten Behandlung bei!Schlagwörter
Normalstation
Patientenverletzung / Gefährdung
Organisationale Strukturen
Personalmangel
Personalverteilung
Platzmangel
Was war besonders gut

(hat zur Abschwächung des Ereignisses oder zur Verhinderung geführt?)

Was war besonders ungünstig

(hat die Situation noch schlimmer gemacht)

Hoher Pflegeaufwand einiger Patienten.
Eigener Ratschlag Einstellung zusätzlicher Pflegekräfte. Verkleinerung der Pflegebereiche. Teilung der Doppelstationen und Schaffung sinnvoller Einheiten.
 Gedanken zur Analyse und zu Präventionsmöglichkeiten
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 Maßnahmen zum Fallbericht
Maßnahme No. Diese Maßnahme ist nicht zum Lesen freigegeben.