Ereignisbericht lesen

    



 intraabdominelle Blutung nach CPR Riskoeinschätzung
Bedeutung ⁄ Schweregradkeine Angabe / keine AngabeHäufigkeitjeden Monat
Riskiko / Schwere: 5  ∼   Häufigkeit: 3
Rolle im EreignisArzt / Ärztin / keine AngabeBerufserfahrungkeine Angabe
PatientenzustandPatient kommt nach Reanimationssituation auf die Intensivstation und wird dort nach initialer Kreislaufstabilität zunehmend katecholaminpflichtig
Wichtige BegleitumständeInitialer Fokus auf der kardialen Ursache
Fallbeschreibung

(Was, Warum, Kofaktoren, Maßnahmen, Verlauf, Epikrise)

Im Verlauf der ersten Stunden nach CPR und anschließender Aufnahme auf die Intensivstation wird der Patient zunehmend kreislaufinstabil und katecholaminpflichtig. Ein TEE wird durchgeführt, da zunächst eine kardiale Ursache für das Auftreten der reanimationspflichtigen Situation verantwortlich gemacht wird. Kontraktilität und Klappenfunktion sind jedoch nicht pathologisch. Unter Volumenzufuhr nur unzureichende Besserung der katecholaminpflichtigen Kreislaufinsuffizienz. Zunehmender Katecholaminbedarf. Im danach durchgeführten Oberbauch-Sono kommt eine große intraabdominelle Flüssigkeitsansammlung zur Darstellung.Schlagwörter
Intensivmedizin
Intensivstation
Reanimation
Blutung
Was war besonders gut

(hat zur Abschwächung des Ereignisses oder zur Verhinderung geführt?)

Was war besonders ungünstig

(hat die Situation noch schlimmer gemacht)

Eigener Ratschlag Nach jeder kardiopulmonalen Reanimation mit Herzdruckmassage Durchführung eines Oberbauch-Sonogramms? (zumindest bei Kreislaufinsuffizienz frühzeitig an die Komplikation denken)
 Gedanken zur Analyse und zu Präventionsmöglichkeiten
Typische Komplikationen nach Reanimation sind Rippenbrüche, in deren Folge es z.B. zu einem Pneumothorax kommen kann und Verletzung von Oberbauchorganen.
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 Maßnahmen zum Fallbericht
Maßnahme No. Diese Maßnahme ist nicht zum Lesen freigegeben.