Ereignisbericht lesen

    



 Doppelkammermanschette bei IV-Regionalan√§sthesieRiskoeinschätzung
Bedeutung ⁄ Schweregradgefährlich ⁄ kritisch / negatives BeispielHäufigkeitfast täglich
Riskiko / Schwere: 0  ∼   Häufigkeit: 0
Rolle im EreignisArzt / Ärztin / passivBerufserfahrungkeine Angabe
Patientenzustandgesunder ASA I - Patient
Wichtige Begleitumstände
Fallbeschreibung

(Was, Warum, Kofaktoren, Maßnahmen, Verlauf, Epikrise)

"Bei handchirurgischen Eingriffen wird das Verfahren der IV-Regionalan√§sthesie verwendet, daf√ľr wird eine Doppelkammermanschette zur Blutsperre/-leere am Oberarm benutzt. Im Betrieb f√§llt auf, das die Konnektionsst√ľcke der Druckluftleitungen zu den beiden Kammern nur √ľber einen ""Schnappmechanismus"" √§hnlich den Gardena-Schlauchsystemen bei Gartenschl√§uchen konnektieren und wir seit Monaten sehr vorsichtig damit hantieren, um akzidentelles Diskonnektieren zu vermeiden. Nun ist dieses akzidentelle Diskonnektieren erstmalig aufgetreten. Es entleerte sich zum Gl√ľck nur die proximale Manschette 4 Minuten nach Gabe des Lokalan√§sthetikums - zu diesem Zeitpunkt war die distale Manschette noch geschlossen und es entstand kein Schaden f√ľr den Patienten."Schlagwörter
i.v.-Regionalanästhesie
R√ľckenmarknah / peripher
Was war besonders gut

(hat zur Abschwächung des Ereignisses oder zur Verhinderung geführt?)

keine Folgeschäden
Was war besonders ungünstig

(hat die Situation noch schlimmer gemacht)

Eigener Ratschlag Jetzt wird nach Ersatzmaterial f√ľr diese Manschette gesucht, im Idealfall mit sicherem Bajonett-Verschluss.