Ereignisbericht lesen

    



 Unn√∂tig lange Narkose eines Patienten durch Verz√∂gerung im OP-AblaufRiskoeinschätzung
Bedeutung ⁄ Schweregradpotentiell gefährlich / keine AngabeHäufigkeitweniger als ein mal pro Jahr
Riskiko / Schwere: 4  ∼   Häufigkeit: 2
Rolle im EreignisArzt / Ärztin / passivBerufserfahrungkeine Angabe
Patientenzustand
Wichtige Begleitumstände
Fallbeschreibung

(Was, Warum, Kofaktoren, Maßnahmen, Verlauf, Epikrise)

Patient f√ľr eine geplante l√§ngere OP musste pr√§operativ ins MR, dort wurde auf Anforderung der Chirurgen bereits mit der Narkose begonnen. Vor Beginn mit der Narkose war bereits klar, dass in dem OP, der f√ľr diesen Patienten reserviert war, nun ein Akutfall beginnt. Nach Auskunft der Chirurgen w√ľrde dieser Akutfall jedoch nicht mehr Zeit beanspruchen als die MR-Untersuchung, dh nach der Untersuchung k√∂nnte man in den OP. Jedoch war die MR-Untersuchung schneller beendet als die Akutbehandlung. Nach Diskussionen zwischen An√§sthesie und Chirurgie wollte man den Patienten nicht extubieren sondern er wurde auf chirurgische Verantwortung f√ľr einige Stunden intubiert auf die Intensivstation gelegt um dann mit der OP (nach Ende des Akutfalls) beginnen zu k√∂nnen.Schlagwörter
Anästhesie
Chirurgie
Ambulanzen / Funktionsbereiche
Koordination
Was war besonders gut

(hat zur Abschwächung des Ereignisses oder zur Verhinderung geführt?)

Was war besonders ungünstig

(hat die Situation noch schlimmer gemacht)

Chirurgie bestimmt √ľber das Intubiertbleiben des Patienten
Eigener Ratschlag keine Narkose bevor nicht klar ist, wann, und wo, operiert wird